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2026: Steuerfreie Überstunden- und Feiertagszuschläge erhöht

Ab 2026 sind bis zu 15 Überstundenzuschläge und 400 Euro Feiertagsentgelt monatlich steuerfrei, was Nettogehälter bei Mehrarbeit erhöht.

Ab 2026 sind bis zu 15 Überstundenzuschläge und 400 Euro Feiertagsentgelt monatlich steuerfrei, was Nettogehälter bei Mehrarbeit erhöht.

Die Änderungen bei Überstundenzuschlägen und Feiertagsentgelt ab dem Jahr 2026 bringen wesentliche Anpassungen mit sich, die sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer betreffen und zu einer besseren Vergütung von Mehrarbeit führen.

Steuerfreie Überstundenzuschläge

Ab dem 1. Januar 2026 besteht die Möglichkeit, bis zu 15 Überstundenzuschläge steuerfrei auszuzahlen, solange der Betrag 170 Euro pro Monat nicht überschreitet. Dies stellt eine Anpassung dar, nachdem in den Jahren 2024 und 2025 eine befristete Erhöhung auf 200 Euro für bis zu 18 Überstunden galt, welche mittlerweile ausgelaufen ist. Es ist vorgesehen, dass ab 2027 die frühere Regelung wieder in Kraft tritt, welche eine Steuerfreiheit für 120 Euro pro Monat bei maximal 10 Überstunden vorsieht, sofern keine weiteren gesetzlichen Änderungen erfolgen.

Feiertagsarbeitsentgelt

Ebenso bringt das Jahr 2026 Änderungen beim Feiertagsarbeitsentgelt, das nun bis zu 400 Euro monatlich steuerfrei abgerechnet werden kann. Vor dieser Gesetzesänderung wurde das Feiertagsarbeitsentgelt unterschiedlich behandelt, doch die Steuerfreiheit ist nun gesetzlich verankert. Die 400-Euro-Grenze beinhaltet zudem auch Schmutz-, Erschwernis-, und Gefahrenzulagen sowie Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit, was für zusätzliche Transparenz in der Abrechnung sorgt.

Auswirkungen und Vorteile

Diese Änderungen führen insgesamt zu einem höheren Nettoentgelt bei Mehrarbeit, was insbesondere Berufe in der Gastronomie und Pflege attraktiver machen soll. Die Regelungen schaffen auch Klarheit und führen zu einheitlichen Abrechnungsstandards für Überstunden und Feiertagsarbeit. Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren gleichermaßen von den transparenten und standardisierten Bedingungen, die die Wertschätzung von Mehrarbeit besser widerspiegeln.